Wiederauflagen und Neuheiten des Steingräber Musikverlages
Erdmann, E. (1896 – 1958)
Sinfonie für großes Orchester Nr. 1 op. 10
Dies war sein wichtigstes Werk, Alban Berg seinem Lehrer gewidmet, mit dem er seinen Durchbruch als Komponist in der Öffentlichkeit
feierte. Er avancierte zu einem der bekanntesten und meistbeachteten Komponisten in Deutschland.
(world premiere CD-Recording 2001 by Rundfunk Sinfonieorchester, Saarbrücken/ Israel Yinon)
4(III&IV=Picc).3(3=Hcklphn).Ca.3.ClEb.B-Cl.4.Cbsn - 6.4.3.2 – Timp – Perc – Glckspl – Pf – Hp - Str, Spieldauer: 23 Minuten
(Leihmaterial) Ed.-Nr. St 2268/2269
Moser, R. (1892-1960)
Konzert für Violoncello, Streichorchester, Cembalo oder Klavier und Pauken op. 44
Spieldauer: 35 Minuten
(Leihmaterial) Ed.-Nr. St 2614/2615
Bach, J. S. (1685 - 1750)
Größere Klavierwerke Band 1 und 2
Die von Dr. Hans Bischoff zwischen 1880 und 1884 als "Kritische Ausgaben mit Fingersatz und Vortragsbezeichnungen
heraus gegebenen Klavierwerke" gelten bis heute als mustergültig eingeschätzte Ausgaben und begründeten Bischoffs
Ruhm als Herausgeber und festigte das Image der Edition Steingräber als einer Klassiker-Reihe.
Ed.-Nr. St 111 und STV 112
Haberbier, E. (1813 - 1869)
Etudes-Poesies op. 53 und 59 bearbeitet von Gustav Damm (Theodor Steingräber)
Ed.-Nr. St 658

Scherchen, H. (1891-1966)
Streichquartett Nr. 1 E-Dur op.1 in vier Sätzen.
Spieldauer: 42 Minuten
Die Uraufführung erfolgte 1920 in Weimar im Rahmen des 50. Tonkünstler-Festes. Allen Stilen und Techniken aufgeschlossen, trat Scherchen auch
für gewagte Experimente ein. Entsprechend modern ist das vorliegende Werk.
Ed.-Nr. St 2266
Trapp, M. (1887-1971)
Klavierquintett für Klavier, 2 Violinen, Viola und Violoncello C-moll op.3 in 4 Sätzen
Spieldauer: 30 Minuten
"Er nimmt stark für sich ein durch seine frische Erfindungsgabe und ein nicht gewöhnliches Formtalent.
Besonders der fugierte Schlusssatz ist hervorragend gut gelungen, mit zielsicherer Hand entworfen, frei und kühn aufgebaut" Sign. f.d. mus. Welt
Ed.-Nr. St 2012
Raff, Joachim (1822-1882)
30 fortschreitende Etüden WoO 36
Die ersten dieser Etüden erschienen in der 1869 von Gustav Damm (Theodor Steingräber) verfassten Klavierschule "Weg zur Kunstfertigkeit".
Im Oktober 1883, ein Jahr nach Raffs Tod, veröffentlichte Steingräber den gesamten Zyklus. Fortschreitend bezieht sich dabei nicht auf einen
zunehmenden Schwierigkeitsgrad, sondern auf die Verschiebung von gradlinigen, unkomplizierten Übungen der ersten Stücke zu den größeren,
kunstvoller gestalteten Werken des zweiten Teils.
Ed.-Nr. St 470

Der Steingräber Verlag hat zwei Klavierkonzerte von J.N. Hummel wieder aufgelegt.
Sie sind bearbeitet von Ed. Mertke mit unterlegtem 2. Klavier und Fingersatz.
Ed.-Nr. St 555 und 556
Die Fugen des Wohltemperierten Klaviers partiturmäßig dargestellt und nach ihrem Bau erläutert Von Dr. Friedrich Stade, Band 1-2, Plattennummer 605, Bestellnummer 577-578; Steingräber Leipzig 1910; Nachdruck Steingräber Offenbach 1970
Die Ausgabe von Friedrich Stade ist für Pianisten und Musiktheoretiker, für Lehrende wie für Lernende eine unschätzbare Hilfe. Sämtliche Fugen sind als Partitur dargestellt, so dass man alle Stimmen in ihrem Verlauf genauestens verfolgen kann. In keiner anderen Ausgabe wird die thematische und motivische Struktur so deutlich wie in Stades Partiturbild. Die Klarheit der Partitur stellt jede Darstellung auf zwei Systemen in den Schatten. Themen und Gegensätze, Motivbeziehungen und Sequenztechniken, Verkleinerungen und Vergrößerungen, Zwischenspielverfahren und andere kompositorische Maßnahmen werden sichtbar.
Entsprechende Eintragungen im Notentext sowie Erläuterungen, die jeder Fuge vorausgeschickt werden, vermitteln eine systematische Zusammenstellung des gesamten motivischen und thematischen Materials, so dass sich aus der Beobachtung des Einzelnen ein organisches Ganzes ergibt. Der Veröffentlichung liegt die kritische Ausgabe von Hans Bischoff (Steingräber Verlag, 1881) zugrunde, der den Notentext aufgrund eigener Quellenstudien herausgegeben hat.
Univ.-Prof. Dr. phil. Jürgen Blume Rektor der Hochschule für Musik in Mainz
Ed.-Nr. St 577 und 578